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Neues Lernformat in der Geschichte der Philosophie (Modul B5)

Schreiben kann ganz schön schwierig sein – besonders wenn gleich am Anfang des Studiums eine wissenschaftliche Hausarbeit verfasst werden soll! Dieser Schwierigkeit wird seit Beginn des Wintersemesters 19/20 durch eine konkrete Maßnahme begegnet:

In der „Geschichte der Philosophie“ gibt es jetzt im Rahmen des B5-Moduls kleinere verpflichtende Schreibübungen in den Tutorien. Das Modul B1 „Wissenschaftliches Arbeiten“, das bisher für das erste Studienjahr empfohlen wurde, wird dafür ins zweite geschoben. Ohne Leistungsdruck werden Studienanfänger*innen nicht nur unterstützt und hinsichtlich ihrer Kernkompetenzen gefördert, auch Studierende der mittleren Studienphase können bei den Herausforderungen im Erstellen erster wissenschaftlicher Arbeiten in den Aufbaumodulen so besser begleitet werden. Die drei Tutor*innen haben für das neue B5-Format neben der Tutor*innenschulung zusätzlich eine Ausbildung aus der Studierwerkstatt zum „Peer-to-Peer-Schreibcoach“ erhalten. Die Coaches wurden extra für ihre Aufgabe ausgebildet und moderieren nun seit Beginn des Wintersemesters die Diskussion über die Schreibübungstexte, die von den Studierenden als Voraussetzung zur mündlichen Prüfung am Ende des Sommersemesters erbracht werden sollen. Die Themen der zu schreibenden Texte, ergeben sich aus der Vorlesung zur Geschichte der Philosophie. Inhaltliche Fragen können dann während der Diskussion mit geklärt werden und der Lernstoff wird wiederholt. Die Texte werden nicht benotet, sondern dienen als Gesprächsgrundlage im Tutorium, in dem z.B. auch gemeinsam überlegt wird, woran es liegt, dass ein Text gelungen wirkt.

(Prof. Dr. Dr. Norman Sieroka (rechts), Mahé Crüsemann, Catherine Herbin, Maike Piesker, Jörg Riedel, Anne C. Thaeder und Niklas Hartmann (links) bei einer Team-Besprechung. Foto: Niels Linnemann)